Die UN nennen die medizinischen Bedingungen des Krankenhauses „katastrophal“. Eine weitere Lieferung mit Hilfsgütern hat die Klinik nun erreicht. Der enorme Bedarf sei aber lange noch nicht gedeckt.

Ein Konvoi mit medizinischen Gütern hat nach Angaben der Vereinten Nationen das Al-Shifa-Krankenhaus im Gazastreifen erreicht. Dies sei erst die zweite Lieferung lebensrettender Hilfsgüter an das Krankenhaus seit Beginn des Gaza-Kriegs, teilten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) am Abend mit.

Die gelieferten Mengen seien zwar willkommen, reichten jedoch bei weitem nicht aus, um den enormen Bedarf im Gazastreifen zu decken. „Die medizinischen Bedingungen im Al-Shifa – dem größten Krankenhaus im Gazastreifen und einer der ältesten palästinensischen Gesundheitseinrichtungen – sind katastrophal“, hieß es in der Mitteilung.

Das Krankenhaus platze aus allen Nähten. Die Notaufnahme und die Stationen seien überfüllt. Die Zahl der Verletzten steige von Stunde zu Stunde, während die Patienten unnötige Schmerzen erlitten, da Medikamente und Anästhetika zur Neige gingen. Darüber hinaus hätten Zehntausende Vertriebene auf den Parkplätzen und Höfen des Krankenhauses Schutz gesucht.

Den medizinischen Einrichtungen gingen die Vorräte und der Treibstoff aus. UNRWA und WHO erneuerten ihren Aufruf zur Lieferung von Treibstoff an humanitäre Organisationen im Gazastreifen. Ohne Treibstoff könnten Krankenhäuser und andere Einrichtungen wie Entsalzungsanlagen und Bäckereien nicht funktionieren. Als Folge davon würden noch mehr Menschen sterben.

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